Am Anfang war der Gänsekiel

Bürogeschichte im Wandel der Zeit

buerogeschichteComputer, Kopierer, Hefter - vor 500 Jahren gab es keinen dieser Bürohelfer. Doch wie sah der Büroalltag damals aus.

Gehen Sie mit uns auf eine kleine Zeitreise der Bürogeschichte.
Die Geschichte des Büros beginnt eigentlich im Mittelalter. Im damaligen Kontor (Büro) wurden die typischen Arbeiten mit Tinte und Feder verrichtet.

Um 1900 warten dann die strengen Büroregeln der Kaiserzeit. Von einer 40 Stunden Woche konnten die überwiegend männlichen Angestellten damals nur träumen.

In den 20er Jahren ist dann Fingerfertigkeit an der Schreibmaschine und im Umgang mit den Frauen gefragt. Denn zwischen 1907 und 1925 hat sich die Zahl der Angestellten verdoppelt, dabei verfünffachte sich der Anteil der Frauen im Büro. Sie galten als äußerst flink an der Schreibmaschine.

Die nächste große Revolution wartet in den 80er Jahren: Der Computer wird zum Massengut in den Büroräumen.

All dies können Sie bei uns im Museum sehen. Wir haben einen schönen Querschnitt durch die Bürogeschichte mit zum Teil wirklich sehr ausgefallenen Objekten.

Das Museumsteam freut sich auf Ihren Besuch.

Bilder zur Ausstellung finden Sie in unserer Galerie.

Öffnungszeiten über Pfingsten:

Sonntag, 15. Mai - geschlossen

Montag, 16. Mai - 14:30 bis 17:00 Uhr

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Leonardo da Vinci

als Künstler, Philosoph, Wissenschaftler, Ingenieur

Leonardo da VinciDer Vortrag wird das Leben des legendären Menschen Leonardo von der Kindheit bis zu seinem Tod aufzeigen, die Höhen wie auch die Tiefen. Dabei werden auch das Elternhaus, die zerrissenen Verhältnisse seiner Kindheit und die oftmals verworrene Situation seines Lebens gestreift.
„Das Abendmahl“ und die „Mona Lisa“, die herausragendsten Gemälde, stellen nur eine Facette des breitgefächerten Schaffens des Universalgenies dar.

Leonardo war mehr: Anatom, Entertainer, Stadtplaner, Kartograph etc. Der Vortrag wird auch seine Phantastereien und ebenso seine Ideen von Maschinen und den Kriegsgeräten wie Panzer, Katapulte, Waffen aufzeigen. Als Ingenieur konstruierte er Maschinen und Geräte zum Herstellen von Prägestempeln, zum Spinnen von Hanf usw.

Auch soll die Zeitepoche, die Renaissance mit ihren großen Pionieren wie Erasmus von Rotterdam, Kopernikus, Kolumbus, Martin Luther, Galileo Galilei aufgezeigt werden. Die Renaissance, die Wiedergeburt der Künste und Wissenschaften, war die Schnittstelle zwischen Mittelalter und der Neuzeit. In diese Zeit wurde Leonardo da Vinci hinein geboren.

Donnerstag, 17. März 2016, 20.00 Uhr
Vortragsraum Altes Rathaus Rheinheim

Eintritt frei, Spenden werden gerne angenommen

Referent: Rudolf Morath, Lauchringen

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Ei, Eier, Eierbecher

Ein Thron für das Ei

Wussten Sie, …..
dass ein Eierbecher lange Zeit ein Luxusgegenstand und ein Zeichen für gehobene Tischsitten war?eierbecher

dass die erste Erwähnung aus der Zeit des Römischen Reiches stammt? 

dass er dann lange Zeit vergessen war, bis er im 16. Jahrhundert wieder beim Adel aktuell wurde?. (Als aufwändig und luxuriös gearbeitete Gefäße dienten sie dem Hofadel als Geschirr fürs Frühstück. Die Eier wurden meist mit der Spitze nach oben in die goldenen, silbernen oder mit Halbedelsteinen besetzten Gefäße getan).

dass es seit das Porzellan erfunden wurde die Becher auch aus diesem Material gab? (Das machte sie auf Grund der Bedeutung des Porzellans anfangs sehr wertvoll.)

Heute gehören die Becher für die Eier selbstverständlich je nach individueller Vorliebe auf jeden Frühstückstisch. Die unterschiedlichen Formen und Materialien die es im Laufe der Zeit gab machen sie zu beliebten Sammlerobjekten.

Dieser Sammlerleidenschaft ist auch unsere Ausstellerin Gisela Ranzinger verfallen. Ihre Sammlung umfasst in der Zwischenzeit über 400 Eierbecher. Da sieht man Tiere, Lotusblüten, Kelche, abstrakte Eierbecher und, und, und. Auch das Material ist sehr verschieden: sei es Chrom, Porzellan, Holz oder Plastik.

Auf jeden Fall ist es wieder eine sehr interessante und lustige Ausstellung.
Auf Ihren Besuch vom 13. März bis 17. April 2016 freuen wir uns.

Die Ausstellungseröffnung findet am 13.03.2016 um 15:00 Uhr statt.

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Reisevortrag

New York und der Wilde Westen

New York lässt sich kaum mit einer anderen Stadt unserer Erde vergleichen. Als sich vor 350 Jahren die ersten holländischen Siedler hier niederließen, kündigte noch nicht die dramatische Silhouette der Wolkenkratzer diese Metropole an.

wilderwestenDer Brodway, mit 32 km die längste Straße von New York, ist von der 1. bis zur 240. Straße durchnummeriert. Mit dem Boot zu erreichen sind die Statue of Liberty und Ellis Island, auf der bis 1954 alle Einreisewilligen einer langwierigen Prüfung unterzogen wurden, bevor sie in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten einreisen durften.

Weite Prärieregionen und die majestätischen Rocky Mountains begleiteten die Siedler, nachdem ihnen auf Ellis Island die Einreise in das Land gestattet wurde. Erstmals wagten sie sich 1841 mit einem Planwagen auf dem berühmten Oregon Trail fast bis zur Pazifikküste. Sie hatten kein Auge für die grandiosen Landschaften und Naturschönheiten, die Amerikas Wilder Westen zu einem unvergleichlichen Freizeit-, und Naturparadies ausgestattet haben.

Beginnend in New York, berichtet der Referent über seine weiteren Eindrücke in den Bundesstaaten Utah, Wyoming, South Dakota, Nebraska und Colorado.

Donnerstag, 25. Februar 2016, 20.00 Uhr
Vortragsraum Altes Rathaus Rheinheim

Eintritt frei, Spenden werden gerne angenommen

Referent: Rolf Bendel, Küssaberg-Rheinheim

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